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16. Januar 2021

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Elisabeth!

Wie Sie vermutlich aus den Medien erfahren haben, hat der Generalvikar des Erzbischofs von Berlin, P. Manfred Kollig SSCC, mit zwei Schreiben in der vergangenen Woche eine Ankündigung zur öffentlichen Feier unserer Gottesdienste gemacht.

Ich erlaube mir, Ihnen auf diesem Weg einige wesentliche Passagen aus diesen Rundschreiben zur Kenntnis zu geben.

„Sobald laut Veröffentlichung der entsprechenden Behörde in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner kumulativ mehr als 200 Neuinfektionen mit dem Covid-19-Virus vorliegen und die zuständige Behörde die Überschreitung in geeigneter Weise öffentlich bekannt gegeben hat, werden im Erzbistum Berlin in der jeweiligen Stadt bzw. dem jeweiligen Landkreis keine öffentlichen Gottesdienste gefeiert. Maßgebend sind allein die Zahlen des Robert-Koch-Instituts…“

„Ich bin mir bewusst, dass die Einschränkungen zum Teil über das hinausgehen, was rechtlich zurzeit möglich wäre. Zu unserem verantwortungsvollen Umgang zum Schutz der Menschen gehört jedoch auch, dass wir nicht alles, was rechtlich möglich ist, auch tatsächlich tun.“


Soweit die Worte des Generalvikars.

Derzeit (15. Januar) liegt der sog. Inzidenzwert für die Stadt Berlin bei ca. 166; es ist wohl zu befürchten, dass dieser Wert steigen wird.

Falls wir in absehbarer Zukunft in unserer Pfarrei keine öffentlichen Gottesdienste mehr feiern können, so bleiben die Kirchen für einen gewissen Zeitraum am Tag zum persönlichen Gebet geöffnet, wie wir das schon aus dem März und April des letzten Jahres kennen. Auch sind wir, die Priester und die anderen Mitglieder des Seelsorgeteams von St. Elisabeth, über Telefon und Mail für Sie in all Ihren Anliegen erreichbar. Weiterhin wird es die Podcasts zu den Sonn- und Festtagen auf der Internetseite der Pfarrei und des Klosters geben.  

Ich bitte Sie sehr, bezüglich der Entwicklung und der Maßnahmen, die wir bedauerlicherweise treffen müssen, die Aushänge in den Schaukästen unserer Kirchen bzw. die Mitteilungen auf unserer Internetseite zu beachten.

Alle Verantwortlichen sprechen davon, dass uns weiterhin schwierige Zeiten bevorstehen. Als katholische Christen sind wir - auch und vor allem - eine Gemeinschaft des Gebetes. Daher lade ich Sie ein, zusammen mit meinen Mitbrüdern und mir, Gott, den Allmächtigen, um ein baldiges Ende der Pandemie zu bitten. Besonders wollen wir die am Virus Erkrankten, die Ärzte und Pfleger, die Forscher, die Einsamen und körperlich und seelisch Leidenden, die durch die wirtschaftliche Krise Betroffenen, nicht zuletzt die Verstorbenen und ihre Angehörigen in unser Gebet einschließen.

Ihnen, Ihren Familien und allen, denen Sie verbunden sind, wünsche ich alles erdenklich Gute für Ihr persönliches Wohlergehen und die Kraft, die „von oben kommt“. Dazu erteile Ihnen von Herzen meinen Segen.

P. Michael +
Pfarrer von St. Elisabeth Berlin